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Der Schoner „Ruden“ wurde 1940  auf der Jachtwerft Nadlo in Berlin-Spandau gebaut. Genutzt wurde er von Wernher Freiherr von Braun, der seit 1937 Direktor der Raketenversuchsanstalt Peenemünde war, für Messfahrten der V- Waffenversuche.

1945 fiel der Schoner in die Hände der Roten Armee und tauchte 1948 als Lotsenboot in Warnemünde wieder auf. Danach kam es als Lotsen- und Versorgungsschiff  auf der Insel Ruden zum Einsatz.

Die erste Erneuerung für das Schiff kam 1961, denn ein neuer 3 Zylinder SKL-Motor wurde eingebaut. Aus den Schiffspapieren geht hervor dass das Schiff 1963 von einem privat Eigner als Arbeitsboot gekauft wurde.
Zu den 2. Störtebecker-Festspielen 1980 wurden vier alte Schiffskörper, darunter der „Ruden“, in der Greifswalder Werft zu historischen Koggen umgebaut und in Ralswiek eingesetzt.

Nachdem die Störtebecker Festspiele wieder eingestellt wurden, erwarb die Familie Müther den Schoner.
Familie Müther baute das Schiff wieder zu dem um, was es einmal war, ein Schoner.

Seit 1987 segelt der Ruden von Seedorf aus zu Fahrten in den Greifswalder Bodden oder die Ostsee.

Seit 1990 fährt der Ruden jährlich bei der  „Christian-Müther-Gedächtnisfahrt“  mit.